
In diesem Jahr waren auch etwa 500 Soldaten aus Ländern der sogenannten "Koalition der Willigen" sowie einige Mitglieder der ukrainischen Streitkräfte beteiligt. Frankreich wolle auf diese Weise die Wiederaufrüstung, seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas würdigen, erklärte das Präsidialamt. Neben Präsident Macron verfolgten zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs die Parade, darunter Bundeskanzler Merz und der ukrainische Präsident Selenskyj. Für Macron ist es der letzte Nationalfeiertag im Amt; im Frühjahr 2027 stehen Präsidentschaftswahlen in Frankreich an. Macron tritt nicht noch einmal an, weil nur zwei Amtszeiten direkt aufeinander folgen dürfen.
Gedenken an Opfer des Anschlags von Nizza
In Nizza wird am Abend der Opfer des islamistischen Lkw-Anschlags vor zehn Jahren gedacht. Neben Macron sowie dessen Vorgängern Hollande und Sarkozy wird der monegassische Fürst Albert II. erwartet. Am 14. Juli 2016 hatte ein Attentäter nach Ende des Feuerwerks zum Nationalfeiertag einen Lkw durch die Menschenmenge auf der Strandpromenade gesteuert. Er fuhr absichtlich Zickzack, um möglichst viele zu töten und zu verletzen. 86 Menschen starben, mehr als 400 wurden verletzt. Die Polizei erschoss den Angreifer am Tatort.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
