Kabinett
Milliarden aus Klima- und Transformationsfonds für Entlastung bei Energiekosten

Die ‌Bundesregierung hat den Wirtschaftsplan für den Klima- und Transformationsfonds verabschiedet.

    Blick auf einen tiefblauen Himmel mit strahlend weißen Windrädern.
    Der Fonds ist ein Sondertopf des Bundes, um Klimaziele zu erreichen. (picture alliance / APA / picturedesk.com / Harald Schneider)
    Das Kabinett billigte in Berlin einen Entwurf, wonach im kommenden Jahr rund 13,3 Milliarden Euro aus dem Fonds verwendet werden, um Wirtschaft und Verbraucher bei den Energiekosten zu entlasten. Das umfasst einen Zuschuss zu den Stromnetzentgelten sowie Entlastungen für die energieintensive Wirtschaft. Außerdem ist geplant, bis zum Jahr 2030 mehr als 13 Milliarden Euro aus dem Fonds in den Kernhaushalt umzulenken, um dort Lücken zu schließen.
    Der Fonds ist ein Sondertopf des Bundes, um Klimaziele zu erreichen. Daraus werden Förderprogramme finanziert, beispielsweise für den Umstieg auf neue Heizungen oder Elektroautos. Laut Finanzministerium sollen einige der Förderprogramme gekürzt werden.
    Die Klimaschutzorganisation German Zero kritisierte den Wirtschaftsplan. Die Regierung mache den Fonds damit zum - Zitat - Selbstbedienungstopf für Industriesubventionen.
    Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.