
Bundesinnenminister Dobrindt und die Ministerpräsidenten Kretschmer und Woidke unterzeichneten dazu ein Abkommen. Es gilt zunächst bis 2030. Dieses Jahr wird die Stiftung für das sorbische Volk mit knapp 29,3 Millionen Euro gefördert. Künftig sollen die Beträge zunehmen, um Kostensteigerungen auszugleichen.
Die Sorben sind seit rund 1.500 Jahren in der Lausitz ansässig. Die Nachkommen slawischer Stämme pflegen Brauchtum und Tradition. In Brandenburg steht der ältere Begriff Wenden offiziell gleichberechtigt neben der Bezeichnung Sorben.
Die Sorben seien ein unverzichtbarer Teil der kulturellen Identität des Freistaates Sachsen, betonte Kretschmer. Damit werde die Zukunft einer einzigartigen kulturellen Tradition in Sachsen gesichert. Ähnlich äußerten sich Woidke und Dobrindt.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
