"No Kings"-Proteste
Millionen Menschen bei Kundgebungen gegen Trump

In den USA haben zahlreiche Demonstrationen gegen die Politik von Präsident Trump stattgefunden.

    Demonstrationen stehen mit Spruchbändern und Schildern vor dem Lincoln Memorial in Washington
    Eine der "No Kings"-Demonstrationen vor dem Lincoln Memorial in Washington (AFP / KEN CEDENO)
    Die Proteste unter dem Motto "No Kings", also "keine Könige", richteten sich gegen das nach Ansicht der Teilnehmer zunehmend autoritäre Verhalten Trumps. Auf Plakaten und Schildern mit Botschaften wie "Verteidigt Demokratie" und "Amerika hat keine Könige" kritisierten die Demonstranten auch den Iran-Krieg und die Einwanderungsbehörde ICE.
    Landesweit waren gut 3.000 Aktionen angemeldet, die Veranstalter sprachen von insgesamt mehr als acht Millionen Teilnehmern. Große Demonstrationen gab es unter anderem in San Francisco und Los Angeles. In St. Paul im Bundesstaat Minnesota trat der Rocksänger Bruce Springsteen bei einer Kundgebung auf.
    Es war die dritte "No Kings"-Protestveranstaltung. Im Juni und im Oktober vergangenen Jahres gingen bereits mehrere Millionen Menschen auf die Straßen.
    Diese Nachricht wurde am 29.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.