Medienberichte
Millionenverluste von Krankenkassen durch riskante Investments sollen höher sein als bislang bekannt

Die Verluste durch riskante Investments bei mehreren Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen betragen laut neuen Medienrecherchen insgesamt rund 220 Millionen Euro.

    Das Bild zeigt Bündel mit Euro-Geldscheinen
    Symbolbild zur Illustration des Themas (IMAGO / Wolfilser)
    In ersten Berichten zu den Fällen war noch von rund 170 Millionen Verlust die Rede gewesen. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung investierten insgesamt 28 Einrichtungen in bestimmte Immobilienfonds, bei denen inzwischen von einem Totalverlust ausgegangen wird. Bei dem Geld handelt es sich demmnach um Beiträge von gesetzlich Versicherten und Ärzten, die nur vergleichsweise konservativ angelegt werden dürfen. Laut dem Bericht prüfen einige der Kassen und Vereinigungen rechtliche Schritte oder haben bereits Klage eingereicht. Sie werfen beteiligten Finanzunternehmen vor, die Risiken der Anlagen verschleiert zu haben. In ersten Berichten zu den Fälle
    Kassenärztliche Vereinigungen sind wie Krankenkassen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie sollen die ambulante Versorgung durch Vertragsärzte und Psychotherapeuten sicherstellen.
    Diese Nachricht wurde am 07.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.