Asien
Mindestens 13 Tote nach schwerem Erdbeben in Japan

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 13 gestiegen.

    Das Bild zeigt großflächige Zerstörungen an einem großen Gebäuide nach einem Erdbeben.
    Das zum Teil eingestürzte Einkaufszentrum in der japanischen Präfektur Kumamoto. (dpa / kyodo)
    Ministerpräsidentin Takaichi teilte mit, Rettungskräfte suchten weiter nach Vermissten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,1 und traf die Region Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu. In der Stadt Kashima stürzte ein Einkaufszentrum teilweise ein. Nach den Erschütterungen war es in dem Gebäude zu einer kräftigen Explosion gekommen. Als Ursache wird inzwischen ein Gasleck vermutet. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl weiter steigen könnte, da in den Trümmern noch Verschüttete vermutet werden.
    Durch das Erdbeben wurden auch andere Gebäude und Straßen in der Region beschädigt. Die japanische Katastrophenschutz-Behörde empfahl gut 260.000 Menschen, ihre Häuser zu verlassen.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Erdbeben erschüttert Südwesten Japans
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.