
Ministerpräsidentin Takaichi teilte mit, Rettungskräfte suchten weiter nach Vermissten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,1 und traf die Region Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu. In der Stadt Kashima stürzte ein Einkaufszentrum teilweise ein. Nach den Erschütterungen war es in dem Gebäude zu einer kräftigen Explosion gekommen. Als Ursache wird inzwischen ein Gasleck vermutet. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl weiter steigen könnte, da in den Trümmern noch Verschüttete vermutet werden.
Durch das Erdbeben wurden auch andere Gebäude und Straßen in der Region beschädigt. Die japanische Katastrophenschutz-Behörde empfahl gut 260.000 Menschen, ihre Häuser zu verlassen.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
