Monsun
Mindestens 135 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien sind seit Mitte Juli mehr als 135 Menschen ums Leben gekommen.

    Ein Mann watet durch das Hochwasser, während Angehörige der State Deserter Response Force (SDRF) auf einem Boot unterwegs sind, um nach heftigen Monsunregenfällen Betroffene zu retten.
    Überschwemmungen nach Monsunregenfällen in Indien (Anupam Nath / AP / dpa / Anupam Nath)
    Dutzende Menschen werden noch vermisst, wie die Behörden mitteilten. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Assam. Dort trat der Fluss Brahmaputra nach starken Regenfällen über die Ufer und riss zahlreiche Häuser mit sich. Auch wichtige Verbindungsstraßen wurden zerstört, weshalb Helfer einige Überschwemmungsgebiete bisher nicht erreichen konnten. Etwa 41.000 Menschen sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.
    Die Monsunsaison dauert in Südasien meist von Juni bis September.
    Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.