Weltweite Hilfsangebote
Mindestens 188 Tote und knapp 1.500 Verletzte nach schweren Erdbeben in Venezuela

Bei zwei schweren Erdbeben in Venezuela sind nach jüngsten Angaben der Regierung mindestens 188 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1.500 verletzt worden.

    Ein Mann trägt Habseligkeiten, die er aus einem eingestürzten Gebäude geborgen hat, nach einem Erdbeben in Caracas, Venezuela.
    Die Zahl der Todesopfer nach den beiden Erdbeben in Venezuela ist auf 164 gestiegen; zudem wurden 971 weitere Menschen verletzt. (picture alliance/Anadolu/William Alvarez)
    Es wird befürchtet, dass die Opferzahlen noch deutlich steigen. Die Beben hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5. Viele Gebäude stürzten ein. Die geschäftsführende venezolanische Präsidentin Rodríguez rief den Notstand aus.
    Staaten weltweit boten ihre Unterstützung an, darunter Deutschland. Verteidigungsminister Pistorius sagte, die Bundeswehr stehe mit sechs Transportflugzeugen bereit. 50 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks fliegen morgen nach Venezuela. Der US-Außenminister Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten würden umgehend Suchtrupps, Rettungsteams und medizinische Güter entsenden. Zudem wurden Soforthilfen in Höhe von 150 Millionen Dollar bereitgestellt.
    Von der EU finanzierte Partnerorganisationen sind bereits in den betroffenen Regionen im Einsatz. Zusätzlich sei das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus aktiviert worden, teilte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Lahbib, mit. Das Programm liefert Satellitenaufnahmen und unterstützt so die Rettungskräfte.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.