
Das Unglück ereignete sich demnach in Rubaya im Osten des Landes. Vorausgegangen seien starke Regenfälle. Die Rebellenmiliz M23, die die Region kontrolliert, widersprach den Angaben. Sie machte für den Einsturz der Mine Beschuss durch Regierungstruppen verantwortlich. Bereits Anfang des Jahres waren bei einem Unglück in der Mine mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.
In Rubaya werden rund 15 Prozent des weltweiten Coltans abgebaut. Aus dem Erz wird Tantal gewonnen, das unter anderem für Mobiltelefone, Computer und Gasturbinen benötigt wird. Die UNO wirft der Miliz M23 vor, mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Rohstoffe ihren Aufstand zu finanzieren.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
