Unwetter
Mindestens 23 Tote durch Sturzfluten in Afghanistan

Durch schwere Regenfälle sind im Osten Afghanistans mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen.

    Afghanistan: Anwohner und Rettungskräfte begutachten Gebäude, die durch schwere Überschwemmungen in der östlichen Provinz Nuristan zerstört wurden.
    Anwohner und Rettungskräfte begutachten Gebäude, die durch schwere Überschwemmungen in der östlichen Provinz Nuristan zerstört wurden. (Wahidullah Kakar / AP / dpa / Wahidullah Kakar)
    Rettungskräfte suchten in den Trümmern von Siedlungen in der Provinz Nuristan außerdem nach mehr als 100 Vermissten. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, 80 Menschen seien durch die Fluten verletzt worden. Etliche Gebäude seien eingestürzt, unter anderem in der Provinzhauptstadt Parun.
    Meteorologen haben weiteren Starkregen, Gewitter und Sturzfluten in zehn der 34 Provinzen Afghanistans vorausgesagt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Flussufer und andere hochwassergefährdete Gebiete zu meiden.
    Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.