
Laut der Guardia Civil ereignete sich das Unglück in der Nähe von Adamuz in der andalusischen Provinz Cordoba. Ein Hochgeschwindigkeitszug sei mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 Kilometern pro Stunde entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Insgesamt befanden sich rund 500 Menschen in den beiden Zügen. Die Unfallursache ist unklar. Verkehrsminister Puente erklärte, das betroffene Teilstück sei im vergangenen Mai saniert worden, es habe sich zudem um moderne Schnellzüge und eine Strecke ohne Kurven gehandelt.
Der spanische Ministerpräsident Sanchez sagte, das gesamte Land befinde sich in tiefer Trauer. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
