Spanien
Mindestens 39 Tote und viele Schwerverletzte bei Unglück mit zwei Hochgeschwindigkeitszügen

Bei einem schweren Zugunglück im Süden Spaniens sind nach letzten Angaben mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 150 Personen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer, teilten die Behörden mit. In den Trümmern könnten sich weitere Opfer befinden. Die Rettungs- und Räumungsarbeiten dauern an.

    Rettungskräfte stehen auf und neben Trümmern eines verunglückten Zugwaggons.
    In Spanien hat sich ein schweres Zugunglück ereignet (Screenshot aus einem von AFP verifizierten Video) (AFP / -UGC)
    Laut der Guardia Civil ereignete sich das Unglück in der Nähe von Adamuz in der andalusischen Provinz Cordoba. Ein Hochgeschwindigkeitszug sei mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 Kilometern pro Stunde entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Insgesamt befanden sich rund 500 Menschen in den beiden Zügen. Die Unfallursache ist unklar. Verkehrsminister Puente erklärte, das betroffene Teilstück sei im vergangenen Mai saniert worden, es habe sich zudem um moderne Schnellzüge und eine Strecke ohne Kurven gehandelt.
    Der spanische Ministerpräsident Sanchez sagte, das gesamte Land befinde sich in tiefer Trauer. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.
    Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.