Indonesien
Mindestens fünf Menschen bei Mülllawine nahe Jakarta getötet

Auf einer der größten Deponien der Welt in Indonesien sind mindestens fünf Menschen von einer Mülllawine verschüttet worden.

    Bantargebang: Auf diesem von der indonesischen Nationalen Such- und Rettungsbehörde (BASARNAS) veröffentlichten Foto inspizieren Rettungskräfte den Ort einer Mülllawine, die mehrere Menschen getötet haben soll.
    In Indonesien kamen mehrere Menschen beim Einsturz einer Mülldeponie ums Leben. (-- / BASARNAS via AP / dpa / --)
    Vier weitere werden laut örtlichen Rettungsdiensten noch vermisst. Der Müllberg war nach Angaben der Nachrichtenagentur Antara mindestens 50 Meter hoch. Mehrere Wagen und kleinere Imbissstände wurden bei dem Abrutsch verschüttet.
    Auf der Abfallentsorgungsanlage Bantargebang suchen Kleinhändler nach verkaufbaren Gegenständen. Die Anlage liegt nahe der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Von dort werden täglich Tausende Tonnen Abfall aufgenommen. Die Ursache für das Unglück ist noch nicht klar.
    Erst im Januar waren bei einer Mülllawine auf den Philippinen mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.