
In Übereinstimmung mit der Anweisung von Präsident Trump ergreife man umgehend Maßnahmen, um die Programme vollständig an die Vorgaben anzupassen, teilte etwa das Außenministerium mit. Trump hatte vergangene Woche allen Bundesbehörden die Nutzung von Anthropic-Produkten untersagt. Der Software-Anbieter aus San Francisco will die Entscheidung vor Gericht anfechten.
Vorausgegangen war ein Streit zwischen Anthropic und dem Verteidigungsministerium. Das Unternehmen weigert sich, Sicherheitsmechanismen für den militärischen Einsatz seiner KI zu entfernen. Es fordert zudem Garantien, dass seine Produkte nicht für vollständig autonome Waffen oder zur Massenüberwachung im Inland eingesetzt werden. Unmittelbar nach der Trump-Anweisung hatte das Konkurrenzunternehmen OpenAI den Abschluss eines Vertrages mit dem Pentagon bekannt gegeben.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
