Generaldebatte
Ministerin Alabali Radovan bedauert Kürzungen: "Entwicklungshilfe ist lebensnotwendig"

Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan hat sich besorgt über die starken Kürzungen in ihrem Etat gezeigt.

    Die Ministerin im hellbeigen Jackett steht am Rednerpult und sagte etwas. Dahinter die graue Wand des Präsidiumsbänke.
    Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan im Deutschen Bundestag (Archivbild) (picture alliance / dpa / Carsten Koall)
    Die SPD-Politikerin sagte in der Debatte über den Entwicklungshaushalt im Bundestag, angesichts zunehmender Krisen investiere Deutschland in der internationalen Zusammenarbeit weit weniger als eigentlich dringend gebraucht werde. Dabei zeige sich genau jetzt, dass Entwicklungszusammenarbeit lebensnotwendig sei. Die drastischen Folgen des amerikanischen Rückzugs in diesem Bereich machten das sehr deutlich.
    Im Haushalt für das laufende Jahr sind 10,3 Milliarden und damit rund 910 Millionen Euro weniger für das Entwicklungsministerium eingeplant als im Etat davor.
    Diese Nachricht wurde am 17.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.