Programm gegen Extremismus
Ministerin Prien verteidigt Umbau von "Demokratie leben"

Bundesfamilienministerin Prien hat die geplante Neuausrichtung des Bundesprogramms "Demokratie leben" gegen Kritik verteidigt.

    Karin Prien stützt den Kopf auf der Hand auf und schaut prüfend.
    Bundesfamilienministerin Karin Prien (picture alliance / photothek.de / Neele Janssen)
    Die CDU-Politikerin sagte bei einer Veranstaltung in Berlin, das Programm sei derzeit zu einseitig auf linke Projekte und Identitätspolitik ausgerichtet. Sie wolle mit den Fördermitteln künftig stärker die Mitte der Gesellschaft erreichen. Prien kritisierte, der Bestand der Demokratie hänge nicht von einigen selbstreferenziellen Gruppen ab. Die Zivilgesellschaft bestehe vor allem aus den Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen im Land.
    Zu den von der Neuausrichtung betroffenen Projektträgern gehören unter anderem die Amadeu-Antonio-Stiftung sowie der Verein HateAid.
    Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.