
Wirtschaftsministerin Reiche sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das sei in einer angespannten Lage ein wichtiges Signal an die mehr als 1.000 Mitarbeiter. Reiche besucht die Raffinerie in Schwedt heute mit Brandenburgs Ministerpräsident Woidke.
Bislang galt die Beschäftigungssicherung für Schwedt bis Ende Juni. Die Mehrheit der Anteile an der Raffinerie gehört Rosneft Deutschland, einer Tochter des russischen Staatskonzerns. Die Bundesregierung hatte die deutschen Rosneft-Töchter kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine unter Treuhandverwaltung gestellt.
Zuletzt hatte Russland die Lieferung von Öl aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline gestoppt. Die Bundesregierung bemüht sich, den Ausfall durch alternative Wege auszugleichen, etwa über den polnischen Hafen Danzig.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
