Sachsen-Anhalt
Ministerpräsident Schulze bekräftigt Unvereinbarkeitsbeschluss mit AfD und Linken

Der neue Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Schulze, hat bekräftigt, dass es auch nach der Landtagswahl im Herbst keine Zusammenarbeit der CDU mit AfD oder Linken geben solle.

    Sven Schulze spricht im Landtag in Sachsen-Anhalt und gestikuliert mit seiner rechten Hand.
    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Es werde in seinem Kabinett keine Minister der AfD oder der Linken geben, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Der AfD warf er unter anderem vor, ein -Zitat- "Selbstbedienungsladen" zu sein, bei dem es ausschließlich darum gehe, sich selbst zu bereichern. Und "die Linke" habe in der DDR "bewiesen", dass sie einen Staat herunterwirtschaften könne.
    Schulze äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf des zurückliegenden Bundesparteitags der CDU. Es sei wichtig, dass ein Bild der Geschlossenheit gezeigt worden sei. Dies sei Rückenwind für Sachsen-Anhalt, meinte der Ministerpräsident.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.