Druschba-Pipeline
Ministerpräsident Woidke will Produktion der Raffinerie in Schwedt sichern

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke will sich für eine Weiterführung der Produktion in der PCK-Raffinerie und die Versorgungssicherheit in der Region einsetzen.

    Das Bild zeigt das Werksgelände der Raffinerie PCK in Schwedt. Das Logo PCK ist im Vordergrund am Eingang zu sehen und im Hintergrund an einem Tank.
    Die PCK-Raffinerie in Schwedt gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft. (picture alliance / dpa / Annette Riedl)
    Zuvor hatte Russland angekündigt, ab dem 1. Mai durch die Druschba-Pipeline zur Raffinerie in Schwedt kein kasachisches Öl mehr zu leiten. Es werde über andere Strecken umgeleitet. Woidke bezeichnete die Nachricht als klaren Rückschlag. Er verwies auf Gespräche mit der Bundesregierung.
    Nach Ansicht von Bundeswirtschaftsministerin Reiche kann die Produktion in Schwedt trotzdem aufrechterhalten werden. Es gebe alternative Lieferwege über die Häfen von Danzig und Rostock. Der kasachische Energieminister Akkenschenow vermutete, dass es bei der Änderung einen Zusammenhang mit kürzlichen ukrainischen Angriffen auf die russische Ölindustrie gibt.
    Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.