Brandenburg
Ministerpräsident Woidke zollt Teilnehmern des CSD in Cottbus Respekt

In Cottbus findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen der Christopher Street Day statt.

    Das Bild zeigt ein Plakat mit der Aufschrift "Kein Bock auf Nazis - Gegen Faschos in Cottbus!"; im Hintergrund ein Schirm mit Regenbogenfarben.
    Cottbus feiert den CSD unter erhöhtem Polizeischutz. (Frank Hammerschmidt / dpa / Frank Hammerschmidt)
    Mit einer Parade wird auf die Rechte queerer Menschen aufmerksam gemacht. Ein Polizeisprecher berichtete zu Beginn der Veranstaltung von einem friedlichen Verlauf und mehreren Hundert Teilnehmenden.
    Brandenburgs Ministerpräsident Woidke sprach den Teilnehmern im Vorfeld seinen Respekt aus. Allen, die für Toleranz und eine offene Gesellschaft auf die Straße gingen, gelte sein Dank, sagte Woidke laut Mitteilung. Gerade nach den jüngsten Angriffen sei es wichtiger denn je, Rechtsextremismus und Hass entschlossen entgegenzutreten. Hintergrund ist eine Reihe von rechtsextremen Angriffen und Einschüchterungsversuchen auf linksalternative Projekte in der jüngeren Vergangenheit.
    Im vergangenen Jahr hatte es in Cottbus Proteste aus der rechtsextremen Szene gegen den CSD gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.