Konferenz in Berlin
Ministerpräsidenten fordern Bodycams für Zugbegleiter und Fußfesseln für Gewalttäter

Die Ministerpräsidenten der Länder haben Beschlüsse zur Inneren Sicherheit gefasst. So fordern sie den bundesweiten Einsatz von Bodycams bei Zugbegleitern.

    Die Ministerpräsidenten und ihre Mitarbeiter sitzen an hufeisenfömig angeordneten Tischen in einem Raum. Hinten an der Wand stehen die Fahnen der Bundesländer.
    Die Ministerpräsidentenkonfernz im Gebäude des Bundesrats in Berlin. (dpa / Chris Emil Janßen)
    Diese sollten auch den Ton aufzeichnen, sagte der rheinland-pfälzische Regierungschef Schweitzer nach einer Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Die Länder-Chefs reagieren damit auf den Tod eines Zugbegleiters in einem Regionalzug nach einem Angriff durch einen Fahrgast Anfang Februar.
    Die Ministerpräsidenten befürworteten zudem Fußfesseln für Männer, die Gewalt gegen Frauen ausüben. Diese Maßnahme gibt es bereits in Hessen. Gefordert wurde darüber hinaus im Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie eine Pflicht für Internetanbieter zur Speicherung von IP-Adressen. Damit Pädophilen in Beruf oder Ehrenamt keine Kinder mehr anvertraut werden können, sollen Sexualstraftaten nach dem Willen der Länder dauerhaft im erweiterten Führungszeugnis gespeichert werden.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.