"Infrastrukturkonferenz Ostdeutschland"
Ministerpräsidenten fordern fairen Umgang mit ostdeutschen Bundesländern

Die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen sehen die ostdeutschen Bundesländer weiterhin teilweise benachteiligt.

    Die drei sitzen nebeneinander auf Stühlen vor einer grauen Wand mit der Aufschrift "Ostdeutschland".
    Mario Voigt (l.), Sven Schulze (m.) und Dietmar Woidke. (picture alliance / dpa / David Hammersen)
    Dies machten sie auf der "Infrastrukturkonferenz Ostdeutschland" in Wittenberg deutlich. Brandenburgs Regierungschef Woidke - SPD - kritisierte, der Bau von Bahnstrecken müsse "erkämpft" oder von den ostdeutschen Bundesländern bezahlt werden, während in Süddeutschland investiert werde. Es sei für die ostdeutsche Wirtschaft zudem ein Nachteil, dass es zu wenige Brücken nach Polen gebe. Der thüringische Ministerpräsident Voigt von der CDU sagte, er sehe eine Ungleichbehandlung zwischen Ost- und Westdeutschland in der Verteilung der Hauptsitze großer Unternehmen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze, ebenfalls CDU, forderte auf der Konferenz mehr Mut, eigene Ziele durchzusetzen.
    Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.