Italien
Ministerpräsidentin Meloni warnt vor KI-Deepfakes nach gefälschten Bildern im Netz

Die italienische Ministerpräsidentin Meloni hat vor KI-generierten Deepfakes gewarnt, nachdem gefälschte Bilder von ihr im Netz kursiert sind.

    Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei der jährlichen Pressekonferenz in der Abgeordnetenkammer in Rom am 9. Januar 2026.
    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (picture alliance / TTL / Avalon / Stefano Costantino )
    In einer Nachricht im Onlinedienst Facebook rief die Regierungschefin dazu auf, Informationen vor dem Teilen zu prüfen. Sie teilte selbst ein Deepfake-Bild von ihr in Unterwäsche. Viele Internetnutzer hatten es für authentisch gehalten und ihr vorgeworfen, sich unwürdig zu verhalten. Meloni kritisierte, unter anderem hätten politische Gegner KI-Bilder von ihr als echt bezeichnet. Die rechtsgerichtete Politikerin warnte, Deepfakes könnten täuschen, manipulieren und jeden treffen – auch Menschen, die sich anders als sie selbst nicht wehren könnten.
    Gegen einen Mann aus Sardinien führt die Ministerpräsidentin bereits seit zwei Jahren einen Verleumdungsprozess wegen pornografischer Deepfake-Bilder.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.