Bundeskabinett
Ministerrunde beschließt Änderungen beim Führerschein und Ausbau von Zivilschutz

Die Bundesregierung hat Änderungen beim Führerschein auf den Weg gebracht.

    Alexander Dobrindt (l-r), Bundesinnenminister, Lars Klingbeil, Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler, und Bundeskanzler Friedrich Merz sitzen in der Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt nebeneinander am Tisch.
    Die Bundesregierung will bis 2029 zehn Milliarden Euro in den Zivilschutz investieren. (Kay Nietfeld/dpa)
    Ziel ist es, die Kosten durch eine Kombination aus Digitalisierung, Bürokratierückbau und mehr Transparenz zu senken. Der Erwerb eines Pkw-Führerscheins kostet aktuell im Durchschnitt 3.400 Euro.
    Zudem wurde eine Änderung des Personalausweisgesetzes verabschiedet. Menschen, die bei der Beantragung ihres letzten Ausweises 70 Jahre oder älter waren, sollen diesen unbegrenzt weiterverwenden dürfen. Die übliche Pflicht zur Neubeantragung nach Ablauf der Gültigkeit nach zehn Jahren fällt weg.
    Ferner beschloss die Ministerrunde das von Innenminister Dobrindt vorgelegte Ausbauprogramm für den Zivil- und Bevölkerungsschutz. Bis 2029 sollen zehn Milliarden Euro investiert werden, etwa in Ausrüstung und Personal des Technischen Hilfswerks. Zudem ist der Aufbau einer neuen Stabsstelle geplant, um im Verteidigungsfall die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zu koordinieren.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.