Nach tödlichen Schüssen
Minnesota und Minneapolis verklagen Trump-Regierun

Nach den tödlichen Schüssen auf eine 37-Jährige in Minneapolis wollen der US-Bundesstaat Minnesota und seine zwei größten Städte Einsätze von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE juristisch stoppen.

    Menschen nehmen an einem Protest und einer Mahnwache teil, nachdem ein Beamter der Einwanderungs- und Zollbehörde eine Frau erschossen hat.
    Viele Menschen sind in den vergangenen Tagen gegen die ICE-Einsätze auf die Straße gegangen. (Christopher Katsarov/The Canadian Press/AP/dpa)
    Minnesota und die Metropolregion Minneapolis-Saint Paul reichten dazu eine Klage gegen die Regierung von US-Präsident Trump ein. Darin wird eine einstweilige Verfügung beantragt, die ICE-Einsätze zur Durchsetzung von Trumps Migrationspolitik einzustellen oder deren Umfang zu begrenzen.
    Der Generalstaatsanwalt von Minnesota, Ellison, sagte, die - Zitat - schlecht ausgebildeten, aggressiven und bewaffneten Beamten des Bundes hätten Minnesota mit rechtswidrigem Verhalten "terrorisiert".
    Nach den jüngsten Protesten in Minneapolis gegen die Einwanderungsbehörde hatte das US-Heimatschutzministerium zuletzt weitere 2.000 ICE-Beamte nach Minneapolis verlegt.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.