Weltgesundheitsorganisation
Misereor sieht die WHO "dramatisch unterfinanziert"

Das katholische Hilfswerk Misereor fordert, die Weltgesundheitsorganisation politisch und finanziell zu stärken.

    Logo der World Health Organization WHO auf der Zentrale in Genf
    Das Logo der WHO in Genf (IMAGO / IP3press / Vincent Isore)
    Es sei kein gutes Zeichen, wenn mit der Gates-Stiftung eine private Organisation zu den Hauptgeldgebern der WHO gehörte, sagte die Misereor-Fachreferentin für Gesundheit, Schmitt. Die Weltgesundheitsorganisation sei dramatisch unterfinanziert. Vor allem der Austritt der USA hinterlasse eine Milliardenlücke, was die Handlungsfähigkeit erheblich beeinträchtige. Dabei hätten 4,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsleistungen, weil es an Personal, Medikamenten, Ausrüstung oder Geld fehle, sagte die Misereor-Referentin.
    Am Montag beginnt in Genf die jährliche Weltgesundheitsversammlung, das höchste beschlussfassende Organ der WHO.
    Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.