
Mitarbeiter empfingen den Vorstand mit Transparenten, die sich gegen die Sparpläne des Konzerns und mögliche Werkschließungen richteten. Unternehmenschef Blume verteidigte vor der Belegschaft den Sparkurs. Die aktuelle Situation sei ernst, sagte er. Deshalb brauche es dringend Maßnahmen, um die Zukunft von VW abzusichern. Bundesarbeitsminister Heil verlangte auf der Versammlung gemeinsame Anstrengungen, um die VW-Standorte in Deutschland zu sichern. Zudem dürfe es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, sagte der SPD-Politiker.
Am Montag hatten sich nach Angaben der IG Metall rund 100.000 Beschäftigte an neun VW-Standorten an Warnstreiks beteiligt. VW will die Löhne um zehn Prozent kürzen. Außerdem stehen Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen im Raum. Die Tarifverhandlungen werden am kommenden Montag fortgesetzt.
Diese Nachricht wurde am 04.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
