
Nach Angaben der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr wurde ein Vertreter der Revolutionsgarden bei der Verteidigung der Sicherheit des Landes - wie es heißt - "getötet". In einer früheren Meldung war von Zusammenstößen im Westen des Iran die Rede. In der Region leben viele kurdische Iraner.
Ayatollah Chamenei hatte den Demonstranten zuvor mit einer harten Reaktion gedroht. Das geistliche Oberhaupt des Iran sprach von "Aufrührern", die man in die Schranken verweisen werde. Zugleich äußerte Chamenei jedoch Verständnis für die Unzufriedenheit der Bürger. Es sei vollkommen berechtigt, dass Ladenbesitzer wegen der schlechten Wirtschaftslage protestierten. Man arbeite daran, das Problem zu lösen, unterstrich Chamenei.
Die landesweiten Proteste richten sich gegen hohe Inflation und steigende Lebenshaltungskosten, aber auch gegen die autoritäre Führung des Landes.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
