
Nach ersten Ergebnisse kann es mit bis zu 45 Prozent der Stimmen rechnen. Bulgarien hatte gestern zum achten Mal in fünf Jahren ein neues Parlament gewählt. Der 62-jährige Radew führt das erst kurz vor der Wahl gegründete Bündnis "Progressives Bulgarien". Auch wenn es vielen als mitte-links gilt, blieben dessen politische Ziele bisher weitgehend unklar. Im Wahlkampf positionierte sich Radew gegen Oligarchie und Korruption. Er ließ nationalistische Tendenzen erkennen, ebenso wie skeptische Haltungen zur EU und freundliche Einstellungen zu Russland.
Das konservative Mitte-rechts-Bündnis des ehemaligen Regierungschefs Borissow landet mit etwa zwölf Prozent auf Rang zwei, gleichauf mit dem liberalen Bündnis.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
