
Ahlhaus sagte im Deutschlandfunk, Bundeskanzler Merz habe auf dem CDU-Parteitag zu wenig darüber gesprochen, wie die Wirtschaftswende angegangen werden solle. Es fehle der große Wurf. Wichtig sei nun, wieder Vertrauen zu schaffen, damit gerade der Mittelstand in der Lage sei und auch Lust habe, am Standort Deutschland weiterzumachen.
Die IG Metall warnte ausdrücklich davor, dass deutsche Unternehmen neben Arbeitsplätzen in der Produktion zunehmend auch administrative Tätigkeiten ins Ausland verlagern. Man betrachte mit Sorge, dass Bereiche wie Verwaltung, Forschung und Entwicklung in osteuropäische Länder, aber auch nach Marokko, China und Indien ausgelagert würden, heißt es in einer Erklärung, aus der die "Welt am Sonntag" zitiert. Die Gewerkschaft rief die Bundesregierung dazu auf, schnellstmöglich gegenzusteuern. In den vergangenen Wochen hatten unter anderem der Chemiekonzern BASF, der Versicherer Ergo und der Autobauer Mercedes eine Verlagerung von administrativen Tätigkeiten angekündigt.
Die CDU schließt ihren Parteitag in Stuttgart heute mit Abstimmungen über eine Reihe sachpolitischer Themen ab.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
