
Nach Auszählung fast aller Stimmen kommt sie voraussichtlich auf 240 Sitze. Das sind 63 weniger. Das oppositionelle Bündnis unter Führung der Kongresspartei kann mit 230 Mandaten rechnen. Für eine absolute Mehrheit wären 272 notwendig. Der Asien-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Christian Wagner, sagte im Deutschlandfunk, Modis Polarisierung im Wahlkampf habe bei den Wählern nicht verfangen. Wichtiger seien wirtschaftliche Themen wie die hohe Arbeitslosigkeit und Inflation gewesen. Wagner führte aus, das Regieren in Indien werde sich deutlich verändern. Modi werde zum ersten Mal eine Koalitonsregierung führen müssen. Königsmacher seien vermutlich zwei Regionalparteien. Diese dürften nicht nur Ministerposten, sondern auch Sonderrechte für ihre Bundesstaaten fordern.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
