Gipfel in Indien
Modi und Guterres fordern offenen Zugang für alle zu KI

Bei einem Gipfel zur Künstlichen Intelligenz in Neu Delhi haben der indische Regierungschef Modi und UNO-Generalsekretär Guterres einen offenen Zugang zu der Technologie gefordert.

    Der indische Premierminister Narendra Modi (M) während des KI-Gipfels in Neu-Delhi, Indien, mit verschiedenen Staatschefs der teilnehmenden Länder.
    KI-Gipfel in Indien (Uncredited / Indian Prime Minister / Uncredited)
    Modi sagte, es müsse sichergestellt werden, dass KI für das globale Allgemeinwohl genutzt werde. Man müsse sie demokratisieren. Auch Guterres erklärte, KI müsse allen gehören. Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz dürfe nicht von einer Handvoll Ländern entschieden oder den Launen einiger weniger Milliardäre überlassen werden. Richtig eingesetzt könne KI etwa Durchbrüche in der Medizin beschleunigen oder den Klimaschutz unterstützen.
    Auf dem Gipfel diskutieren Staats- und Regierungschefs, Spitzenvertreter der Technologie-Branche sowie Experten aus aller Welt über die Auswirkungen von KI. Für Deutschland war Digitalminister Wildberger nach Neu Delhi gereist.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.