Autohersteller
Mögliche Sparpläne bei Volkswagen sollen vier deutsche Standorte betreffen

Die Sparpläne beim Autokonzern Volkswagen betreffen nach Mendieninformationen auch vier deutsche Standorte.

    Das VW-Logo auf der Kühlerhaube eines Fahrzeugs.
    Das VW-Logo auf der Kühlerhaube eines Fahrzeugs. (picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich)
    Das Unternehmen wolle die Autoproduktion in den Werken Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm auslaufen lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Konzern-Insider. Volkswagen-Chef Blume habe die Pläne für ⁠das Sanierungsprogramm dem Aufsichtsrat vorgelegt. In anderen Berichten war von 100.000 Arbeitsplätzen die Rede, die weltweit gestrichen werden sollten. Der Konzern selbst sprach lediglich von tiefgreifenden Veränderungen, nannte aber keine konkreten Zahlen oder Standorte. Die Gewerkschaft IG Metall und der VW-Betriebsrat kündigten umgehend Widerstand an. Auch die Landesregierung Niedersachsens äußerte sich ablehnend. Das Land werde als Anteilseigner des Konzerns keiner Entwicklung zustimmen, die auf Werksschließungen als vermeintlich einfache Lösung setze oder die bewährte Mitbestimmung infrage stelle.
    Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, man versuche, Standortschließungen in Deutschland zu verhindern. Es handele sich jedoch um Unternehmens-Entscheidungen.
    Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.