
Die Gewerkschaft IG Metall und der VW-Betriebsrat erklärten, sollten solche Pläne vorangetrieben werden, würde man dies mit aller Macht verhindern. Angriffe etwa auf die Mitbestimmung und die Standorte seien unverantwortlich. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, man versuche, Standortschließungen in Deutschland zu verhindern. Es handele sich jedoch um Unternehmensentscheidungen. Der sächsische Wirtschaftsminister Panter betonte, das Werk in Zwickau dürfe nicht pauschalen Kürzungen zum Opfer fallen. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete für Hannover, Ahmetovic, bezeichnete jüngste Meldungen als Frontalangriff und deutliche Kampfansage.
Volkswagen plant laut Medienberichten, weltweit rund 100.000 Stellen zu streichen und mehrere Werke zu schließen. Der Konzern sprach lediglich von tiefgreifenden Veränderungen, nannte aber keine konkreten Zahlen.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
