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Mond mit Venus und Jupiter

Die Weihnachtsbeleuchtung überschwemmt inzwischen unsere Städte. Und so hat es die andere, die uns die Natur an den nächsten Abenden bietet, schwer: eine Konjunktion der drei hellsten Objekte der Nacht - die Mondsichel mit den Planeten Venus und Jupiter. Am frühen Abend stehen sie tief am Südwesthimmel und verabschieden sich schon bald wieder.

Von Damond Benningfield |
    Venus und Jupiter reflektieren das meiste Sonnenlicht, das auf sie trifft, weil beide in eine Wolkendecke gehüllt sind. Zurzeit wirkt die Venus zehnfach heller als Jupiter. Sie ist viel näher an der Erde und an der Sonne als der Riesenplanet. Jeder Quadratmeter auf der Venus bekommt etwa 500-mal mehr Sonnenlicht als jeder Quadratmeter auf Jupiter. Und mehr des von der Venus reflektierten Lichts erreicht unsere Erde.

    Beobachten Sie Jupiter und Venus kurz nach Sonnenuntergang am tiefen Südwesthimmel. Die helle Venus steht links oberhalb der Mondsichel - Jupiter oberhalb von der Venus. Alle drei verabschieden sich sehr schnell wieder - der Mond kurz nach 18 Uhr - die beiden Planeten gegen 20 Uhr. Auch morgen sehen Sie das helle Trio wieder. Dann steht der Mond oberhalb von den beiden Planeten.