Der Zusammenstoß eines Neptunmondes mit einem kosmischen Geschoß dürfte besonders dramatisch gewesen sein. Die Kollision zerriß den Mond zu Staub. Nur ein klumpiger Ring um den Neptun blieb von ihm übrig.
Neptun hat sogar mehrere Ringe. Alle wurden von der Raumsonde Voyager 2 entdeckt und aufgezeichnet. In diesem Monat vor 15 Jahren flog sie am Neptun vorbei.
Im Gegensatz zu den brillanten Ringen des Saturn sind die des Neptun dunkler als Ruß. Sie bestehen aus Eis und Gesteinspartikeln. Der wohl interessanteste Neptunring heißt Adams-Ring. Er ist der äußerste im Ringsystem. Sein Abstand zur Neptunoberfläche beträgt knapp 40 000 Kilometer. Vorwiegend besteht der Adams-Ring aus größeren Materieklumpen, die durch dünne Staubbänder verbunden sind.
1997 veröffentlichte ein US-Astronom seine These, dass der Adams-Ring entstand, nachdem ein Komet mit einem steinigen Mond von nur wenigen Kilometern Durchmesser zusammengestoßen war. Die Kollision zerstörte den Mond. Seine Materie verteilte sich als Ring um den Planeten.
Obwohl die Schwerkraft des Neptun und die eines seiner Monde an dieser Materie zerren, sammelt sie sich doch langsam in größeren Klumpen. In etwa 10 000 Jahren könnte daraus ein neuer Mond entstehen – ein Mond, der sich aus den Krümeln seines Vorgängers zusammensetzt.
Neptun hat sogar mehrere Ringe. Alle wurden von der Raumsonde Voyager 2 entdeckt und aufgezeichnet. In diesem Monat vor 15 Jahren flog sie am Neptun vorbei.
Im Gegensatz zu den brillanten Ringen des Saturn sind die des Neptun dunkler als Ruß. Sie bestehen aus Eis und Gesteinspartikeln. Der wohl interessanteste Neptunring heißt Adams-Ring. Er ist der äußerste im Ringsystem. Sein Abstand zur Neptunoberfläche beträgt knapp 40 000 Kilometer. Vorwiegend besteht der Adams-Ring aus größeren Materieklumpen, die durch dünne Staubbänder verbunden sind.
1997 veröffentlichte ein US-Astronom seine These, dass der Adams-Ring entstand, nachdem ein Komet mit einem steinigen Mond von nur wenigen Kilometern Durchmesser zusammengestoßen war. Die Kollision zerstörte den Mond. Seine Materie verteilte sich als Ring um den Planeten.
Obwohl die Schwerkraft des Neptun und die eines seiner Monde an dieser Materie zerren, sammelt sie sich doch langsam in größeren Klumpen. In etwa 10 000 Jahren könnte daraus ein neuer Mond entstehen – ein Mond, der sich aus den Krümeln seines Vorgängers zusammensetzt.