Bundesfinanzministerium
Monitoringbericht: Nicht alle Mittel des "Sondervermögens" wurden 2025 ausgeschöpft

Die Verwendung des 500 Milliarden Euro umfassenden Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz ist im vergangenen Jahr hinter dem gesteckten Ziel zurückgeblieben.

    Dauerbaustelle auf der A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe mit Stau aus der Luft fotografiert.
    Der Staat steckt viel Geld in die öffentliche Infrastruktur - hier zum Beispiel beim Autobahnbau. (picture alliance / imageBROKER / Arnulf Hettrich)
    Das wird im Monitoringbericht des Bundesfinanzministeriums festgestellt. Für das vergangene Jahr waren ursprünglich Ausgaben von 37,2 Milliarden Euro vorgesehen. Tatsächlich ausgezahlt wurden aber nur 24 Milliarden. Als ein Hauptgrund dafür wird die vorläufige Haushaltsführung des Bundes angegeben, die bis Oktober 2025 andauerte. Wie es weiter heißt, hat das Sondervermögen dennoch dazu beigetragen die Investitionsausgaben des Bundes insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent zu steigern. Für dieses Jahr erwarte man weitere deutliche Fortschritte.
    Die Grünen forderten, die Regierung müsse nachbessern. Die Mittel sollten konsequent dorthin fließen, wo sie nachhaltig, investiv und klimapolitisch wirksam seien, sagte der Grünen-Haushaltspolitiker Schäfer der Nachrichenagentur dpa.
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.