
Es sei von einer Tat aus niedrigen Beweggründen auszugehen, erklärte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Der 26-jährige Beschuldigte soll dem Zugbegleiter nach einer Fahrtkartenkontrolle Anfang Februar bei Landstuhl mehrere Schläge versetzt haben, als dieser ihn aufforderte, die Bahn zu verlassen. Dabei habe er den Tod des Opfers zumindest billigend in Kauf genommen.
Der Mann habe das Tatgeschehen bei richterlichen Vernehmungen und gegenüber einem Gutachter eingeräumt, einen Tötungsvorsatz jedoch bestritten, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.
Die Tat war bundesweit auf Entsetzen gestoßen und hatte eine Debatte über die Sicherheit des Zugpersonals ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
