Mecklenburg-Vorpommern
Morddrohungen gegen Hilfskräfte nach Wal-Einsatz

Im Zusammenhang mit dem vor der Ostseeküste bei Wismar gestrandeten Buckelwal sind Helfer verbalen Angriffen ausgesetzt.

    Ein Schlauchboot der Polizei fährt an den Wal heran. Der Buckelwal liegt noch immer in der Wismarer Bucht.
    Für den Buckelwal gibt es keine Hoffnung mehr. (picture alliance/dpa/Philip Dulian)
    Wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus mitteilte, nahmen die Anfeindungen zu, als klar wurde, dass das Tier nicht zu retten ist. Das gehe bis hin zu Morddrohungen. Backhaus sagte, er verstehe, dass die Situation für die Menschen sehr emotional sei. Aber es sei nicht zu akzeptieren, dass Mitarbeiter bedroht würden.
    Der Wal bleibt nach Angaben des Ministeriums rund um die Uhr durch die Wasserschutzpolizei betreut. Kräfte der Feuerwehr benetzten das Tier immer wieder mit Wasser.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.