Ukraine-Krieg
Moskau dämpft Hoffnung auf baldige Friedensgespräche mit Kiew

Ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ist nach russischen Angaben nicht in Sicht.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow redet auf der Generalversammlung der Organization of Asia-Pacific News Agencies (OANA).
    Kremlsprecher Dmitri Peskow (Ulf Mauder/dpa)
    Kreml-Sprecher Peskow betonte in Moskau jedoch, dass der Dialog mit den USA fortgesetzt werde. Zuvor hatte sich US-Außenminister Rubio in Manila mit dem russischen Außenminister Lawrow getroffen. Bei dem Gespräch am Rande eines Treffens der ⁠südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN wiederholte Rubio die Bereitschaft der Vereinigten Staaten, an einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg zu arbeiten. Angesichts des Krieges gegen den Iran waren Washingtons Friedensbemühungen zuletzt ins Stocken geraten.
    Russland und die Ukraine überzogen sich derweil mit neuen gegenseitigen Angriffen. Dabei wurden Behördenangaben zufolge mindestens sieben Menschen getötet. Der ukrainische Präsident Selenskyj warf Moskau vor, mit Angriffen im Schwarzen Meer den Getreidetransport der Ukraine blockieren zu wollen. Derzeit laufen keine Schiffe mehr ukrainische Häfen an.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.