Gaza-Krieg
Mossad-Chef zu Verhandlungen über Waffenruhe in Rom

Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Barnea, hält sich zu indirekten Gesprächen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in Rom auf.

    Der Direktor des Mossad, David Barnea, spricht bei einer Veranstaltung. Er hat den Kopf leicht nach links geneigt.
    Führt Gespräche über eine Waffenruhe im Gazastreifen: Der Direktor des Mossad, David Barnea (AFP / GIL COHEN-MAGEN)
    Er sei in der italienischen Hauptstadt mit Vertretern der USA, Katars sowie Ägyptens zusammengekommen, die in dem Konflikt vermitteln, hieß es. Dem Vernehmen nach geht es erneut um den mehrstufigen Plan von US-Präsident Biden. Darin wird das Ziel ausgegeben, eine dauerhafte Waffenruhe für den Gazastreifen zu erreichen. Außerdem sollen die Geiseln in der Gewalt der Hamas gegen palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen ausgetauscht werden. In einer letzten Phase soll dem Entwurf zufolge der Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen.
    Auslöser des Kriegs war das Massaker mit 1.200 Toten, das die Islamisten der Hamas zusammen mit anderen Gruppen am 7. Oktober im Süden Israels begangen hatten. 
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.