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StartseiteKonzertdokument der WocheDialog unter Ausnahmekönnern19.01.2020

Mozart und Moderne in DresdenDialog unter Ausnahmekönnern

Harfenistin Marie-Pierre Langlamet und Flötist Emmanuel Pahud verdienen ihr Geld als Berliner Philharmoniker. Beim Auftritt mit der Dresdner Philharmonie standen sie als Solisten im Mittelpunkt von Mozarts Doppelkonzert und einer Uraufführung: Laurent Petitgirad hatte den beiden sein Werk „Dilemme“ auf den Leib komponiert.

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Doppelkonzert der Dresdner Philharmonie mit Emmanuel Pahud an der Floete und Marie-Pierre Langlamet an der Harfe unter der Leitung von Dirigent Cristian Măcelaru am 01.06.2019 im Kulturpalast . Foto: Oliver Killig  (Oliver Killig)
Harfenistin Marie-Pierre Langlamet und Flötist Emmanuel Pahud beim Auftritt mit der Dresdner Philharmonie (Oliver Killig)
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Am Dirigentenpult stand Cristian Măcelaru, der inzwischen seinen Chefposten beim WDR Sinfonieorchester in Köln angetreten hat. Măcelaru erblickte nur wenige Kilometer von Béla Bartóks Geburtsort entfernt das Licht der Welt. Daher fühlt er sich dessen Klangwelt besonders verbunden. Im Interview mit dem Deutschlandfunk erzählt der rumänische Dirigent von den heißen, windstillen Sommernächten in seiner Heimat, an denen man die Luft mit einem Messer schneiden könne. Jene Atmosphäre, die Béla Bartók im Mittelsatz seines Konzerts für Orchester festgehalten hat. Cristian Măcelaru gelang im Dresdner Kulturpalast eine eindrückliche und mitreißende Interpretation dieses Klassikers der musikalischen Moderne.

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur, KV 299

Laurent Petitgirard
"Dilemme" für Flöte, Harfe und Streichorchester

Béla Bartók
Konzert für Orchester, Sz 116

Marie-Pierre Langlamet, Harfe
Emmanuel Pahud, Flöte
Dresdner Philharmonie
Leitung: Cristian Măcelaru

Aufnahme vom 1. Juni 2019 aus dem Kulturpalast Dresden

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