
Dafür stellt sie 35 Millionen Euro zur Verfügung, wie der zuständige Stadtratsausschuss einstimmig beschloss. Grundlage der Entscheidung war ein Konzept, das eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der Geschehnisse vorgelegt hatte. Dieses sieht auch ein Verfahren zur Auszahlung von Anerkennungsleistungen vor. Für Soforthilfen an Betroffene hat die Kommission bereits 4,3 Millionen Euro aus dem kommunalen Haushalt bekommen.
Die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Claus, erklärte, zum ersten Mal in Deutschland erkenne eine Kommune das Leid Betroffener durch Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung in Heimerziehung an. Sie forderte andere Kommunen auf, diesem Beispiel zu folgen.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.