
Zudem wolle die Stadt städtische Grün- und Außenanlagen weniger oder nicht mehr bewässern und den Wasserverbrauch von Schulschwimmbädern auf ein Minimum begrenzen. An städtischen Gebäuden könnten die Fenster nicht mehr gereinigt und Fahrzeuge der Stadt nicht mehr gesäubert werden.
Münchens Oberbürgermeister Krause (Grüne) betonte: "Wir haben eine seit den frühen 1970er Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation." Durch die langanhaltende Hitze bringe der gestiegene Wasserbedarf das Versorgungssystem der Stadtwerke München an seine Grenzen.
Die Menschen in München sollten vor allem auf das Bewässern von Gärten und das Befüllen von Pools und Planschbecken verzichten - ebenso auf das Autowaschen. Zudem helfe, zu duschen statt zu baden.
Die Rekordhitze der vergangenen Tage habe zu einem außergewöhnlich hohen Trinkwasserverbrauch geführt, teilte die Stadt mit. Ein Sprecher der Stadtwerke hatte gesagt, dass der Verbrauch um gut 20 Prozent gestiegen sei. Im Frühjahr sei aber wegen historisch niedriger Niederschläge wenig Grundwasser neu gebildet worden, deshalb könne für die Versorgung weniger Wasser entnommen werden.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
