Wal Timmy
Museen möchten Knochen des toten Buckelwals aus Dänemark

Mehrere Museen haben in Dänemark Interesse an Knochen des toten Buckelwals angemeldet. Das Naturhistorische Museum in Kopenhagen hatte sich unter anderem Knochen aus einer Flosse, dem Becken, einen Rückenwirbel und Gehörknochen gesichert, will die Stücke aber nicht selbst ausstellen. Museen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden haben Anfragen gestellt.

    Der tote Wal wird auf der dänischen Insel Anholt an Land gezogen.
    Der tote Buckewal vor der dänischen Insel Anholt (Marcus Golejewski / dpa / Marcus Golejewski)
    Der Buckelwal war erst vor der deutschen Küste gestrandet, dann in die Nordsee gebracht und tot in Dänemark angespült worden. Der Leiter des Museums in Kopenhagen, Daniel Klingberg Johansson, sagte, es sei zu teuer, das Skelett eines Wals dieser Größe komplett einzusammeln und zu präservieren. Aus den Gehörknochen könne man aber auch nach 200 Jahren noch DNA gewinnen.
    Während Interessierte einige Knochen des Wals womöglich noch lange in Museen anschauen können, ist der Rest des Kadavers in eine Fabrik gebracht worden. Aus den Überbleibseln soll unter anderem Biodiesel entstehen.
    Diese Nachricht wurde am 14.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.