
Über zehn Jahre lang soll sich ein kriminelles Netzwerk im Louvre mit einer ausgeklügelten Masche bereichert haben. Im Februar waren deshalb bereits neun Menschen unter Anklage gestellt worden, darunter zwei Museumsbeschäftigte sowie einige Touristenführer. Rund 1,4 Millionen Euro wurden beschlagnahmt. Der Schaden für den Louvre durch den Betrug wird auf mehr als 10 Millionen Euro geschätzt.
Die Betrüger sollen laut Staatsanwaltschaft Gruppenführungen organisiert haben, die die zulässige Höchstzahl von Teilnehmern überschritten. Für die zusätzlichen Teilnehmer hätten sie überhöhte Preise berechnet - außerhalb des offiziellen Verkaufs und zum eigenen Profit. Außerdem sollen sie Tickets mehrfach verwendet und falsche Eintrittskarten verkauft haben. Museumsmitarbeiter hätten Geld dafür erhalten, die Gruppen nicht zu kontrollieren.
Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
