
Das teilten Freunde der Sängerin laut der Zeitschrift "Rolling Stone" mit. Köster galt als wichtige Figur der Westberliner Avantgarde- und Undergroundszene der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Bekannt wurde sie zunächst mit der Band "Mania D", aus der später "Malaria!" hervorging. Mit Stücken wie "Kaltes klares Wasser" prägte die Gruppe die internationale Post-Punk- und New-Wave-Szene.
Kösters markante, sprechgesangsnahe Stimme wurde zu ihrem künstlerischen Markenzeichen. Auch nach der Bandauflösung blieb sie in den Bereichen Musik und Film aktiv. Köster bezeichnete sich als nicht-binär und war eine frühe Ikone der Queer-Bewegung. Eine Todesursache wurde nicht genannt.
Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
