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StartseiteMusikszeneVon fremden Lehrern und Melodien30.07.2019

Musikstudierende im Erasmus-ProgrammVon fremden Lehrern und Melodien

Das Austauschprogramm "Erasmus" können auch Studierende von Musikhochschulen nutzen, um für ein Semester nach Budapest, Wien oder Leipzig an die Musikhochschule zu gehen. Wer sich dafür entscheidet, profitiert nicht nur musikalisch von dem Aufenthalt.

Von Maria Gnann

Ein junger Mann sitzt auf einer Mauer am Fluss Rhein. Hinter ihm sieht man Schiffe und eine Brücke. (Maria Gnann)
Der Tenor Eetu Joukainen studiert für zwei Semester Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Es gefällt dem Finnen so gut dort, dass er nach dem Erasmus-Aufenthalt sich regulär dort einschreibt. (Maria Gnann)
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Die deutsche Sprache habe ihr geholfen die Musik von Robert Schumann zu enträtseln, sagt Clara Védèche. Die französische Cellistin verbringt ein Auslands-Semester in Leipzig, taucht für einige Monate in ein anderes europäisches Land. Erasmus-Erfahrungen prägen junge Studierende nicht nur künstlerisch durch das Kennenlernen der verschiedenen Musik- und Ausbildungs-Traditionen, sondern fördern auch die Entwicklung eigenständiger Künstlerpersönlichkeiten und schärfen den Blick auf die Politik in Europa. Aufgrund der hohen Dichte an exzellenten Musikhochschulen ist Deutschland sehr beliebt bei Studierenden aus ganz Europa. Deutsche Musik-Studierende wiederum bevorzugen Aufenthalte in England, Österreich und Frankreich, aber auch die Musikzentren Skandinaviens sind durchaus gefragt. Auf Stippvisite bei Erasmus-Studierenden in Leipzig, Wien, Budapest und Düsseldorf.

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