Frankreich
Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen pornografischer Darstellungen durch KI-Assistent Grok

Der US-Unternehmer Musk ist zu einer geplanten Anhörung in Frankreich wegen kinderpornografischer Darstellungen in seinem Onlinedienst X nicht erschienen.

    Zu sehen ist der Schriftzug "Grok" neben einem Portait Foto von Elon Musk mit nachdenklicher Mimik
    Immer wieder in der Kritik: Der KI-Chatbot "Grok" von Elon Musks Firma xAI. (AFP / LIONEL BONAVENTURE)
    Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft gestern Abend mit. Auch weitere Vertreter von X leisteten einer Vorladung demnach nicht Folge. Diese war allerdings auch nicht verpflichtend; ein Erscheinen wäre freiwillig gewesen. Die Behörde betonte, das Fernbleiben Musks und seiner Mitarbeiter sei kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen. Der Unternehmer selbst begründete sein Nichterscheinen später damit, dass die Staatsanwaltschaft eine - Zitat - "Marionette linker Nichtregierungsorganisationen" sei.
    Französische Ermittler werfen X verschiedene Gesetzesverstöße vor. Primär geht es um den KI-Assistenten Grok, mit dessen Hilfe Nutzer in Sekundenschnelle pornografische Bilder erstellen und verbreiten konnten. X hat die Funktion nach eigenen Angaben mittlerweile eingeschränkt. Auch in anderen Staaten werden Ermittlungen wegen der KI-Funktion geführt.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.