
Das teilte die Pariser Staatsanwaltschaft gestern Abend mit. Auch weitere Vertreter von X leisteten einer Vorladung demnach nicht Folge. Diese war allerdings auch nicht verpflichtend; ein Erscheinen wäre freiwillig gewesen. Die Behörde betonte, das Fernbleiben Musks und seiner Mitarbeiter sei kein Hindernis für die Fortsetzung der Ermittlungen. Der Unternehmer selbst begründete sein Nichterscheinen später damit, dass die Staatsanwaltschaft eine - Zitat - "Marionette linker Nichtregierungsorganisationen" sei.
Französische Ermittler werfen X verschiedene Gesetzesverstöße vor. Primär geht es um den KI-Assistenten Grok, mit dessen Hilfe Nutzer in Sekundenschnelle pornografische Bilder erstellen und verbreiten konnten. X hat die Funktion nach eigenen Angaben mittlerweile eingeschränkt. Auch in anderen Staaten werden Ermittlungen wegen der KI-Funktion geführt.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
