Ende der Fastenzeit
Muslime feiern Ramadanfest - Steinmeier: Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes

Im Islam hat das dreitägige Ramadanfest begonnen. Viele Muslime suchen Moscheen auf, anschließend gibt es in den meisten Familien ein umfangreiches Frühstück. Bundespräsident Steinmeier schrieb in einer Grußbotschaft, der Ramadan sei ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden und gehöre zum religiösen Leben des Landes dazu.

    Auf einem Tisch stehen ein Glas Tee und Schalen mit Nüssen und Süßigkeiten. Man sieht den Arm und die Hand von einer Frau. Die Frau greift nach einer Süßigkeit.
    Der Ramadan endet heute mit dem populärsten Fest utner Muslimen, dem "Id al-Fitr". (dpa / Eman Helal)
    Die Feierlichkeiten sind vor allem von gegenseitigen Besuchen geprägt. Muslimen gilt das Ramadanfest als populärster der beiden zentralen Feiertage, während das Opferfest als religiös bedeutendster gilt. Das Ramadanfest folgt auf das Ende des Fastenmonats. In diesem Jahr fiel dessen Beginn ungefähr mit dem Start der christlichen Fastenzeit am Aschermittwoch zusammen. Das geschieht nur alle 33 bis 34 Jahre. Der Ramadan beginnt jedes Jahr rund zehn bis elf Tage früher, da sich Muslime in religiösen Angelegenheiten am kürzeren Mondkalender orientieren. Die christliche Fastenzeit dauert indes noch an. Sie umfasst 40 Tage und endet erst kurz vor Ostern.
    Steinmeier führte aus, nach Wochen des bewussten Verzichts und in einer Zeit, die "leider auch von der Sorge über die internationalen Krisen geprägt ist", wünsche er Stunden der Gemeinsamkeit beim Essen und Feiern im Kreis der Familie sowie mit Freundinnen und Freunden. Der Bundespräsident dankt in dem Schreiben dafür, dass viele Moscheegemeinden und muslimische Familien ihre Nachbarschaft zum Fest des Fastenbrechens einladen. Dies sei eine "wunderbar großzügige Geste", die es leicht mache, Traditionen der islamischen Religion kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.