
Brasilianische Medien berichten, bei den drei verdächtigen Personen handele es sich um einen Abgeordneten des Nationalkongresses und dessen Bruder, sowie um einen ehemaligen Polizeichef. Die Stadträtin Franco und ihr Fahrer waren im März 2018 in Rio de Janeiro in ihrem Auto erschossen worden. Franco galt als aufstrebende linke Politikerin. Sie setzte sich für die Bewohner der Armenviertel ein und verurteilte Polizeigewalt.
Der Mord an Franco hatte in Brasilien zu heftigen Protesten geführt. Ein ehemaliger Polizist wurde 2019 als mutmaßlicher Schütze verhaftet, kam bislang aber nicht vor Gericht. Die Justiz verständigte sich mit ihm auf Strafmilderung, im Gegenzug nannte er nun die Namen der mutmaßlichen Auftraggeber.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.